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  Konzept: Modelling of Excellence
   
  Es gibt immer wieder Unternehmen in der gleichen Branche, die einfach erfolgreicher als der
  Durchschnitt sind. Die Frage ist oft: Wie machen das diese Unternehmen - oder was machen diese
  Unternehmen anders als ich?
   
   
  Noch mehr steigt das Interesse an den Prozessen dieser Unternehmen, wenn sie nicht nur einmalig,
  sondern über Jahrzehnte - und vor allem auch in schwierigen Zeiten - überdurchschnittlich erfolgreich sind.
   
   
  Hierdurch ist das Interesse an den Erfolgsgeheimnissen der Erfolgreichen entstanden. Ähnlich wie es die
  Japaner anfangs handhabten, machten sie viele Dinge nach bzw. verhielten sich so wie erfolgreiche
  Unternehmen. Damit entstand das Modelling of Excellence.
   
   
  Wie funktioniert das Modelling of Excellence?
   
  Sie kennen dieses Vorgehen sicherlich und haben es auch schon praktiziert, auch wenn Sie sich nicht
  unbedingt daran erinnern können. Jeder gesunde Mensch hat irgendwann einmal laufen gelernt.
  Dies ist nicht dadurch geschehen, dass er ein Buch über Biomotorik, Mechanik und die Funktionsweise
  von Muskeln, Gelenken sowie über das menschliche Skelett gelesen hat. Nein, er hat es einfach
  nachgemacht. Das gleiche gemacht, wie die anderen Menschen, die schon laufen können. Genau so
  funktioniert das Modelling of Excellence.
   
   
  Generelle Zielstellung beim Modelling of Excellence ist es, ähnlich wie beim Best Practices,
  das erfolgreiche Verhalten zu erkennen und nachzuahmen.
  Hierbei gibt es Erkenntnisse, die für jedes Unternehmen zutreffen. Gleichzeitig sind jedoch
  auch immer individuelle Besonderheiten zu berücksichtigen.
   
   
 

Hierbei besteht die Kunst darin, die individuelle Unternehmenssituation ausreichend zu

  berücksichtigen und nicht einfach eine unpassende Möglichkeit 1:1 überzustülpen, sondern
  passend zu modifizieren, ohne die entscheidenden Erfolgsfaktoren zu vernachlässigen.
   
   
  Doch das Modelling ist nur der erste Schritt. Durch Nachahmen wird man nie einen
  Vorsprung herausarbeiten, sondern maximal einen Rückstand aufholen. Damit bleibt man ewiger Zweiter.
   
   
  Aus diesem Grund haben die Japaner anschließend das Kaizen entwickelt. Dies hat
  dazu geführt, dass die meisten großen japanischen Unternehmen denen in Europa im
  Qualitätsmanagement überlegen sind.
   
   
  Damit ist der zweite Schritt, sich selbst zur Excellence zu modellieren. Dies ist ein längerer Prozess,
  der durch das Denken und Handeln der Menschen im Unternehmen ermöglicht werden kann.