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Vision - oder Re-Vision |
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Eine Vision wird in der Regel aufgrund
der Stärken und Schwächen (interne Faktoren) |
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eines Unternehmens sowie der Chancen
und Risiken (externe Faktoren) erstellt. |
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Meist erfolgt dies durch die so genannte
SWOT-Analyse. Die SWOT-Analyse (Strengths
= |
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Stärken, Weaknesses
= Schwächen, Opportunities =
Chancen und Threats = Gefahren) |
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ist ein Werkzeug des strategischen
Managements. |
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Zukunftsforscher, Trendforscher, Markforscher
sollten die Möglichkeiten und Chancen, |
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die sich künftig bieten, ermitteln.
Diese gilt es in die Vision mit einzubeziehen. Hierbei |
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sollte auch die voraussichtliche Entwicklung
des Wettbewerbs berücksichtigt werden. |
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Eine Vision heißt nichts anderes,
als zu wissen was man will - oder die bewusste, |
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konzentrierte Ausrichtung auf mögliche
künftige Erfolge. |
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Die Wirkung einer ehrlichen und inspirierenden
Vision wird in Deutschland meist immer noch unterschätzt. |
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Beim Fußball weiß jeder,
worauf es ankommt. Wenn der Erfolg gewünscht wird, |
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dann muss man etwas dafür tun. |
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Es wird nicht irgendein
Fußballer gesucht, sondern möglichst der beste Spieler,
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den man bekommen kann. |
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Der beste Torwart wird
nicht in den Sturm gestellt und umgekehrt, sondern jeder spielt auf
der |
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Position, auf der er die
besten Erfolgs-Chancen hat (Talent und Können). |
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Erfolgreichen Vereinen
gelingt es, aus guten Spielern ein erfolgreiches Team zu formen. |
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Alle Spieler verbindet
ein gemeinsames Ziel, für das sie engagiert kämpfen und
dafür einen |
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unbändigen Siegeswillen
entwickeln. |
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Genauso ist es im Unternehmen.
Ob Handwerk, Mittelstand, Industrie oder multinationale |
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Konzerne - gemeinsame
Ziele verbinden. |
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Hierzu benötigt das
Unternehmen seine Vision. Wo will das Unternehmen in 2, 5, 10 Jahren
stehen, |
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was ist dafür zu
tun und was ist der Beitrag hierzu jedes einzelnen Mitarbeiters? |
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Ist die Vision vorhanden,
so ist sie zu kommunizieren, damit jeder Mitarbeiter seine |
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Aufgabe auch kennt. |
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Die Führungsmannschaft
lebt authentisch vor, wie sie zur Realisierung der Vision beiträgt
und |
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unterstützt die Mitarbeiter
hierbei nach besten Kräften. |
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Werden Teilziele erreicht,
so wird auch entsprechend gefeiert. |
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Soweit die Idealsituation.
Optimierungspotential gibt es unter anderem in folgenden Fällen: |
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1. Es gibt kein gemeinsames
Hauptziel (Vision). |
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Zu erkennen ist die Situation
am hauptsächlich vorherrschenden Dienst nach Vorschrift bzw.
jeder |
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macht - oftmals mit bester
Absicht - was er gerade für richtig hält. Eine klare Linie
fehlt. |
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2. Es gibt kein klar kommuniziertes
Hauptziel (Vision). |
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Zu erkennen ist dies meist
an den regelmäßigen Abteilungskämpfen durch konkurrierende
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Unterziele oder durch
persönliche Unzulänglichkeiten von Führungskräften. |
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3. Die Führungskräfte
sehen sich als Ausnahme und nicht als Vorbild. |
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So wird es garantiert
nicht funktionieren. Daher ist oftmals eine gemeinsame Entwicklung
der Vision |
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mit den Führungskräften
von Vorteil, um sie bei der Gestaltung mit einzubeziehen und damit
eine |
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höhere Identifikation
zu schaffen. |
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4. Der Mitarbeiter identifiziert
sich nicht mit der Vision. |
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Wie lange würden
Sie einen Fußballspieler in der Mannschaft behalten, dem sie
bei jedem Spiel |
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ansehen, dass er lieber
Tennis spielen möchte? |
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5. Die Aufgabe passt nicht
zum Mitarbeiter. |
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Hier gilt es die passenden
Mitarbeiter für die richtige Aufgabe zu gewinnen. Talent und
Neigung |
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sollten hierbei noch mehr
berücksichtigt werden als Zeugnisse und bisheriger Werdegang.
(Ziel: |
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Langfristigkeit - sustainability)
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6. Das Team harmoniert
nicht. |
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Klare Ansagen sind hier
das Minimum. Wenn alle sinnvollen Lösungsversuche |
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(Organisationsaufstellung,
Teambildungsseminare, Mediation, etc.) nicht greifen, sind konsequente
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personelle Entscheidungen
zu treffen. |
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Während Unternehmen
wie Google Talente aus der ganzen Welt anziehen, die |
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gemäß dem Google-Slogan
"Wir verbinden die Welt" darauf brennen, mitarbeiten zu
dürfen, |
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haben noch zu wenige deutsche
Unternehmen inspirierende Visionen oder betreiben |
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Alibi-Veranstaltungen,
die nicht wirklich gelebt werden. |
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Die Vision - Inspiration,
Motivation und Konzentration |
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Wenn die Vision inspiriert |
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wenn die Werte (Werteorientierte
Unternehmensführung/ wertschätzender Umgang miteinander)
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ehrlich und auch in schwierigen
Zeiten gelebt werden |
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wenn die Aufgaben den
Talenten und Fähigkeiten der Mitarbeitern entsprechen |
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wenn der Sinn des Unternehmens
deutlich wird - nicht nur Gewinn erwirtschaften |
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und wenn sich das Unternehmen
für Dinge wie für die Umwelt und für Soziale Belange
einsetzt |
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(Indirect Marketing), |
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dann steigen die Chancen,
die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden |
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dann werden viele Kunden
das Engagement durch eine hohe Bindung honorieren |
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dann werden die Erfolge
des Unternehmens nachhaltiger sein |
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Zur Umsetzung der Vision
gehört die passende Strategie und hierzu die darauf abgestimmt
Geschäftspolitik. |
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P.S. Fast alle Kapitalgeber
(Banken, Venture-Capital-Gesellschaften, etc.) legen größten
Wert darauf, dass |
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das Unternehmen eine Zukunft
hat und eine Vorstellung davon, wie diese aussehen soll. |
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Das Motto lautet: |
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Wer nicht in die Zukunft
investiert, der hat irgendwann keine mehr. |
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Unser Motto lautet: |
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Gestalten Sie mit uns
Ihre Zukunft! Create your future with professional know-how - |
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create your future with
us! |
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